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Aufzucht 2010, Teil 7

14. September 2010

Morgens ist eine Rötliche Herbsteule (Agrochola helvola) geschlüpft. Die Dame brauchte recht lange, bis die Flügel entfaltet waren:



Rötliche Herbsteule (Agrochola helvola)


15. September 2010

Die Syndemis-Raupe ist inzwischen wesentlich dunkler und ordentlich gewachsen . Heute früh hatte ich sein Gespinnst neugierdehalber geöffnet, worauf das Tier wenig später einen neues an einem Berberitzenblatt herstellte. Hier sieht man die Raupe bei der Arbeit:



Syndemis musculana beim Spinnen

Diese Art überwintert als Raupe und verpuppt sich im zeitigen Frühling. Bin gespannt, ob ich sie über den Winter kriege.

Die Ptilodon-cucullina-Raupe (Ahorn-Zahnspinner) ist tot. Was der Grund ihres Ablebens war, weiß ich nicht. Parasitiert war das Tier nicht.


16. September 2010

Die Schwalbenschwanz-Raupe (Papilio machaon) ist inzwischen 4,5 cm groß und fleissig am Futtern. Hier sieht man sie beim Nickerchen:



Die Mondvogel-Raupen (Phalera bucephala) vereinzeln sich zunehmend. Einige Raupen sind in den letzten Tagen verendet, nachdem sie vorher schon auffällig mickrig wirkten. Die meisten Tiere sind nun um 2,5 cm lang. Überwiegend fressen sie an Weide, doch knabbern sie auch an fast allem anderen, was der Kasten bietet, z.B. mögen sie auch Kleine Bibernelle. Und immer wieder sammeln sie nach dem Einsprühen eifrig die Wassertropfen ein, was ich z.B. bei der Schwalbenschwanz-Raupe noch nie beobachtet habe. Die mag es anscheinend lieber trocken. Regnet es draußen, bekommt sie aber trotzdem den Sprühstrahl verabreicht.



2,5 cm lange Raupe des Mondvogels (Phalera bucephala) an Salix

Die Biston-betularia-Raupe (Birkenspanner) ist seit dem 21. August um mehr als das Doppelte gewachsen. Auch sie frisst mittlerweile mehr an Weide als an der angebotenen Birke.



Biston betularia (Birkenspanner), inzwischen über 4 cm lang


22. September 2010

In der Zwischenzeit war ich mal wieder für einige Tage stationär im Krankenhaus Kufstein. Von dort nahm ich eine ausgewachsene Mondvogel-Raupe (Phalera bucephala) aus einem Haselstrauch samt mehrerer Zweige mit. Die Raupe ist 5,5 cm lang und wird sich sicher bald verpuppen. Im Moment ist sie aber noch eifrig am Mampfen.



Ausgewachsene Raupe des Mondvogels (Phalera budephala) an Hasel

Meine anderen Mondvogel-Raupen entwickeln sich leider nur zögerlich. Sie fressen mittlerweile ausschließlich an Salix waldsteiniana (Waldsteins Weide), die bei uns zum Glück häufig wächst. Die neu hinzugefügte Hasel interessiert sie überhaupt nicht.

Die einsame Schwalbi-Raupe (Papilio machaon) in meinem Kasten scheint sich verpuppen zu wollen. Morgens entledigte sie sich ihres Darminhalts und war anschließend stundenlang auf Wanderschaft. Anscheinend verpuppt sich das Tierchen an der Decke in der dunkelsten Ecke des Kastens. Abwarten, morgen weiß ich mehr ...

Die Berberitzenblattspanner-Raupe (Pareulype berberata) ist zwecks Verpuppung verschwunden. Sie verpuppt sich in der Erde, die dank der Pflanztöpfe im Kasten ja reichlich vorhanden ist.

Nun warte ich täglich auf den Schlupf zweier Zackeneulen (Scoliopteryx libatrix). Den Verpuppungsort einer Raupe kenne ich, den der anderen aber nicht.


23. September 2010

In der Nacht ist eine Schwarzgefleckte Herbsteule (Agrochola litura) geschlüpft. Als ich sie am frühen Morgen fand, war sie längst flugbereit. Trotzdem musste ich sie sanft dazu zwingen, den Kasten zu verlassen.



Schwarzgefleckte Herbsteule (Agrochola litura)

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) hat sich nicht mehr von der Stelle gerührt und ist seit mittags angegurtet. Das Futter habe ich heute entfernt.



Meine "Schwalbi-Raupe" beim Angurten

Die große Mondvogel-Raupe aus Kufstein lässt jetzt die Hasel links liegen und frisst an Grau-Weide und Birke, während der Birkenspanner (Biston betularia) mittlerweile nur noch an Weide frisst.


25. September 2010

Gestern abend brach nach ein paar sehr warmen Tagen der Föhn zusammen. Seitdem ist es ungemütlich kalt und regnerisch. Im Kasten tut sich wenig. Die Schwalbi-Raupe ist schon seit vorgestern an der Decke angegurtet, hat sich bisher aber noch nicht verpuppt.

Vier der Mondvogel-Raupen (Phalera bucephala) habe ich heute in die Freiheit entlassen. Jetzt habe ich noch vier weitere in meiner Obhut, die ausgewachsene Raupe aus Kufstein und drei jüngere, die inzwischen auch schon 3,5 cm lang sind und sich gut entwickeln. Die Biston-betularia-Raupe ist ca. 6 cm lang und wirkt verdächtig reif. Auch die ausgewachsene Mondvogel-Raupe dürfte sich demnächst verpuppen. Danach wären nur noch vier Raupen aktiv: eine Wickler-Raupe und die drei Mondvogel-Raupen. Die Wickler-Raupe wird als solche überwintern und sich erst im Frühling verpuppen.


26. September 2010

Der Schwalbenschanz (Papilio machaon) hängt unverändert als Präpuppe an der Decke des Aufzugskastens.  Langsam mache ich mir Sorgen, ob das Tier die Verpuppung überhaupt schafft. Bisher lebt sie aber noch. Auch ist noch keine Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) geschlüpft. Seit vorgestern abend ist es bei uns sehr kalt. Vielleicht liegt's ja nur daran.


28. September 2010

Es ist weiterhin eiskalt. Um dem Schwalbenschwanz die Verpuppung zu ermöglichen, habe ich die Leiste, an der das Tier hängt, aus dem Kasten entfernt und ins Haus genommen. Es dauerte nicht lange, und es kam Leben in mein Schwalbi.  Bis zur Verpuppung verging eine gute halbe Stunde.



Schwalbenschwanz (Papilio machaon) - wenige Sekunden vor dem Beginn der Verpuppung

Übrigens verfärbt sich die Puppe, wie bisher alle meine überwinternden Schwalbenschanz-Puppen, grau-braun. Sobald die Puppe ausgehärtet ist (morgen oder übermorgen), kommt sie samt der Leiste wieder in den Aufzugskasten, wo der Falter - sofern alles gut geht - im Mai nächsten Jahres schlüpfen wird.

Die noch aktiven Raupen (Phalera bucephala und Biston betularia) habe ich in den kleinen Kasten verfrachtet, der jetzt ebenfalls im Haus steht. Nun fressen sie auch wieder. Die beiden ausgewachsenen Raupen schaffen die Verpuppung sicher noch, bei den drei jungen Phalera-budephala-Raupen bin ich nicht sicher, denn schön langsam wird das Futter knapp. Sowohl die Weiden als auch die Birken im Garten verfärben sich und lassen die Blätter fallen.


29. September 2010

Die ausgewachsene Mondvogel-Raupe (Phalera bucephala) ist trotz Schutz- maßnahmen leider im Wasserglas ertrunken. Das ist sehr schade. Offensichtlich wollte sie sich zum Verpuppen eingraben und landete dabei im Wasser. Den anderen Raupen geht es gut.

Heute ist eine ausgewachsene Brombeerspinner-Raupe (Macrothylicaria rubi) in den Kasten gezogen.  Zur Überwinterung gräbt sich das Tier in Erde ein, es frisst auch nicht mehr. Im zeitigen Frühling erfolgt dann die Verpuppung.



Raupe des Brombeerspinners (Macrothylacia rubi)

Die Leiste mit der Schwalbi-Puppe habe ich heute wieder im Kasten angebracht. Die Puppe sieht nun so aus:



Puppe des Schwalbenschwanzes (Papilio machaon)


 
Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen. (Johann Wolfgang von Goethe)
 
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