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17.08. bis 30.09.2009

17. August 2009

Inzwischen haben wir den Aufzuchtskasten repariert, etwas umgebaut und dabei u.a. das marode Zwischenbrett entfernt:



Links neben dem Eimer sieht man den kleinen Aufzuchtskasten, im Vordergrund unsere Hündin Maxl.

Die letzte Vanessa-cardui-Raupe verpuppte sich erst heute. Das folgende Foto zeigt die Präpuppe, die seit gestern vormittag an der seitlichen Fliegengaze hing und hier unmittelbar vor der Verpuppung stand:





Wenige Minuten später: Beginn der Verpuppung


18. August 2009

Heute zog eine neue Raupe in den Zuchtkasten ein: Acronicta leporina (Woll-Rindeneule bzw. "Pudel"). Ich fand die Raupe in einer Junglärche im Garten. Die Raupe ernährt sich von Laubbäumen (u.a. Salix und Betula). Sie wurde wohl während des nachmittäglichen Sturms von der direkt daneben stehenden Birke in die kleine Lärche gefegt und befindet sich im letzten Raupenstadium. Kurz vor der Verpuppung werden sich der Raupenkörper und die langen Haare dunkel färben. Da sich diese Art gerne in morschem Birkenholz unter der Rinde verpuppt, werde ich demnächst losziehen und im nahen Wald ein passendes Stück Birkenholz suchen. Die Puppe überwintert.



Raupe der Woll-Rindeneule (Acronicta leporina)


20. August 2009

Die neuesten Bewohner des Raupenkastens sind eine verpuppungsreife Raupe des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae), eine Jungraupe des Eichenspinners (Lasiocampa quercus) und eine Raupe des Braunstirn-Weißspanners (Cabera exanthemata). Lasiocampa quercus wird als Raupe überwintern, so dass ich an warmen Wintertagen für Futter sorgen muss. Von Werner (danke!) aus dem Lepiforum kam der Tipp, sie mit Brombeerblättern zu füttern, die ja auch im Winter überwiegend grün bleiben.


21. August 2009

Pieris brassicae ist seit heute mittag verpuppt. Die anderen Raupen turnen munter im Kasten herum und fressen das angebotene Futtersortiment in den Töpfen und im Glas (hier Weide und Birke).


25. August 2009

Lasiocampa quercus war parasitiert und wurde aus dem Kasten entfernt. Dafür hat Cabera exanthemata einen (schon etwas weiter entwickelten) Artgenossen von derselben Weide bekommen. Das jüngere Tier (zunächst rein grün) sieht jetzt so aus:



Raupe des Braunstirn-Weidenspanners (Cabera exanthemata)


27. August 2009

Heute ist der letzte Distelfalter nach zehn Tagen Puppenruhe geschlüpft (siehe 17. August) - Er flatterte nach der Befreiung aus dem Kasten gesund und munter davon.

Da sich Acronicta leporina gerne an bzw. in morschem Birkenholz verpuppt, habe ich heute selbiges mit loser Rinde organisiert. Die Raupe ist ordentlich gewachsen, mittlerweile fast 30 mm lang und wird wohl bald reif für die Verpuppung sein. Noch ist sie aber leuchtend grün und fleissig am Fressen. Vor der Verpuppung verfärbt sich die Raupe dunkel.

Gestern ist eine verpuppungsreife Raupe der Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) im Kasten eingezogen. Ich fand sie gestern zwischen Weidenblättern eingesponnen. Heute früh war sie bereits verpuppt. Der Falter wird in ca. drei Wochen schlüpfen und als solcher überwintern. Die Falter wählen gerne Höhlen, feuchte Keller, aber auch sonstige kühle Baulichkeiten als Überwinterungsquartier.



Präpuppe der Zackeneule (Scoliopteryx libatrix)


1. September 2009

Die Pudel-Raupe (Acronicta leporina) ist jetzt verpuppungsbereit. Heute morgen fand ich sie deutlich dunkler vor, und am Nachmittag begann sie das morsche Birkenholz zu beknabbern.





Acronicta leporina bei der Vorbereitung ihrer Verpuppung


3. September 2009

Acronicta leporina ist seit gestern verschwunden, dabei wüsste ich zu gerne, wo sich die Raupe verpuppt hat. Mit dem Suchen warte ich aber bis zum Spätherbst, wenn die Puppe ausgehärtet ist und sich die Pflanzen in den Töpfen zurückgezogen haben. Soweit ich informiert bin, verpuppt sich der Pudel in einem mit Holzstückchen vermischten Gespinst. Teilweise bohren sich die Raupen in morsches Birkenholz. Am beigefügten Stück Birkenholz sehe ich allerdings keinerlei Spuren ...

Die Puppen des Kohlweißlings und der Zackeneule sind bisher unverändert. Beide bewegen sich regelmäßig.


17. September 2009

Heute ist die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) geschlüpft, die sich vor drei Wochen verpuppt hatte:





25. September 2009

Heute sind nicht nur eine neue Raupe (Ampfereule, Acronicta rumicis), sondern auch vier größere Blattwespenlarven im kleinen Raupenkasten eingezogen. An Futter haben sie: Weide, Birke, Schafgarbe, Wasserdost, Gilbweiderich und Dost.



Raupe der Ampfer-Rinden-Eule (Acronicta rumicis)

Bei den Blattwespenlarven habe ich keine Ahnung, was daraus wird - deshalb mein Aufzuchtsversuch.

Der kleine Raupenkasten enthält lediglich ein abgedecktes Glas mit Futterpflanzen und am Boden des Kastens eine Schicht Holzspäne und zerknüllten Küchenkrepp, in der Hoffnung, später die Puppen leichter zu finden als im großen Kasten mit den Pflanztöpfen.


27. September 2009

Und wieder ist mein Aufzuchtskasten (dieses Mal der große)  um ein Tierchen reicher: Heute fand ich eine verpuppungsreife Raupe des Kleinen Kohlweißlings (Pieris rapae) an der Hauswand:



Die Raupen des Kleinen Kohlweißlings und des Rapsweißlings (Pieris napi) ähneln sich sehr, doch hat erstere eine feine gelbe Linie an der Oberseite (siehe Foto).


29. September 2009

Die Raupe des Kleinen Kohlweißlings (Pieris rapae) hat sich nun zwecks Verpuppung angegurtet, verpuppt hat sich die Raupe aber noch nicht. Dies passiert aber sicher morgen im Verlauf des Tages.


30. September 2009

Pieris rapae ist seit heute abend verpuppt. Davor kämpfte das Tier ewig, krümmte, streckte und schüttelte sich, bis es endlich zur letzten Häutung, d.h. der Verpuppung kam. Hier die frische Puppe:



Da die Raupe der Ampfereule (Acronicta rumicis) anscheinend nur Gilbweiderich frisst, habe ich heute etliche Pflanzen ausgegraben, eingetopft und samt der Raupe in den großen Raupenkasten verfrachtet, wo dem Tier auch noch andere Futterpflanzen (u.a. Löwenzahn, Spitz-Wegerich und Rot-Klee) zur Verfügung stehen. Somit ist Acronicta rumicis die einzige aktive Raupe im Kasten. Der kleine Kasten ist jetzt verwaist, wurde gesäubert und im Keller untergebracht.



--> Fortsetzung



 
Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen. (Johann Wolfgang von Goethe)
 
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