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Auf dieser Homepage möchte ich das Artenspektrum eines extensiv gepflegten, d.h. weitgehend naturbelassenen Gartens dokumentieren. Dieser Garten ist umgeben von Mahdwiesen und Weideflächen sowie von naturbelassener Brachfläche - beste Voraussetzungen also, um eine ziemlich ungestörte Natur in all ihren Facetten bzw. in ihrer Entwicklung beobachten zu können.



Unser Haus (Bildmitte) aus nördlicher Richtung. Im Vordergrund befindet sich eine extensiv genutzte Weide, dahinter und links erstrecken sich zweimal jährlich gemähte Mahdwiesen.

Meine Untersuchungen sind immer noch im Stadium des Sammelns. Zu komplex ist das System, um innerhalb von wenigen Jahren zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Aber schon die Sammlung, an der ich Euch hiermit teilhaben lasse, ist hochinteressant.

Irgendwann möchte ich natürlich zu einem aussagekräftigen Ergebnis kommen. Bis es soweit ist, wird es aber noch dauern, zumal sich mit der Zeit die Artenvielfalt allgemein leider spürbar verringert hat.

Eines konnte ich aber schon nach kurzer Zeit feststellen: Das Artenspektrum in unserem Garten ist wesentlich größer als das der Ziergärten unserer Nachbarn und der anschließenden Mahdwiesen. Lediglich deren Ränder, d.h. der Bereich entlang der Zäune macht eine Ausnahme, weil dort nur wenig vom ausgebrachten Dünger ankommt (bei uns ausschließlich Gülle und Kuhmist).

Meine Vermutung: Artenvielfalt innerhalb eines Biotops findet auf allen Ebenen statt, d.h. auch im Mikrokosmos. Bisher bestätigt sich diese These.



Kleintierparadies Wiese (Juni). Diese Wiese wird bis zur Mahd nicht betreten.

Schließlich möchte ich mit meinem Internetauftritt auch andere dazu animieren, in ihrem Hausgarten der ungestörten Natur etwas mehr Raum zu geben. Auf gepflegte oder als Spielfläche geeignete Rasenflächen muss man deswegen keineswegs verzichten, wenn die Umrahmung derselben weitgehend standortgerecht gestaltet ist. Man kann Rabatten aus überwiegend heimischen Blüten- und Sporenpflanzen (z.B. Farne) anlegen, Gehölzsäume mit Unterwuchs einplanen oder im Falle eines Nutzgartens eine Mischkultur realisieren, in dem es garantiert weniger Schädlinge gibt als in sauber geordneten und regelmäßig gejäteten Reihen von Gemüse, Salatpflanzen und Kräutern. Terrasse und Wege kann man wasserdurchlässig gestalten, sonnige Böschungen lassen sich mittels Trockensteinmauern in ein pflegeleichtes Steingartenparadies verwandeln. Solche Maßnahmen sind selbst im kleinen "Handtuchgarten" eines Reihenhauses möglich.

In einem Naturgarten ordnet sich die Natur
nicht dem Menschen unter,
sondern umgekehrt!




 
Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen. (Johann Wolfgang von Goethe)
 
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