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Fotoausrüstung und Fotobearbeitung
Fotoausrüstung
Meine Fotos wurden bis Anfang 2007 mit einer analogen Spiegelreflex-Kamera (Canon EOS 1000 F) angefertigt. Damals wurden die Bilder noch eingescannt. Die Fotos ab Frühjahr 2007 entstammen einer Nikon Coolpix 8400. Seit Ende 2007 fotografiere ich mit einer Canon Digital IXUS 900 Ti.
Unterhalb einer Motivgröße von 2-4 mm (je nach den Lichtverhältnissen) versagt diese Kamera leider, wie man an etlichen Fotos in der Galerie sehen kann.
Seit Juli 2009 habe ich auch noch eine digitale Spiegelreflex-Kamera (Canon EOS 1000d) mit drei Objektiven, u.a. einem Makro-Objektiv (EF 100 mm f/2.8 Macro USM). Die Fotos ab Ende Juli 2009 sind überwiegend mit dieser Kamera entstanden. Die handliche IXUS verwende ich mittlerweile nur noch, wenn ich höher in die Berge gehe und kein Gewicht mit mir rumschleppen möchte. Außerdem fotografiere ich mit ihr am Mikroskop.
Ab und zu arbeite ich mit beiden Kameras parallel - insbesondere dann, wenn ich ein mir bisher unbekanntes Tier gefunden habe und es zwecks Bestimmung möglichst sicher "im Kasten" haben möchte.
Mitunter verwende ich ein einfaches, höhenverstellbares Einbein-Stativ (KÖNIG, KN-TRINOD45), das mir vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen und bei der Verwendung des Teleobjektivs gute Dienste leistet.
Seit dem November 2009 bin ich auch noch im Besitz eines Fernauslösers (Canon RS-60E3) und eines leichten Dreibein-Stativs (hama, star 61).
Bildbearbeitung
Bis Juni 2007 hatte ich meine Fotos überwiegend mit "MS Picture It" bearbeitet. Seit Juli 2007 arbeite ich ausschließlich mit Photoshop. Hier genügt mir die Version "Elements" (Version 5.0). Ich achte darauf, die Fotos möglichst nicht zu verfremden. I.d.R. beschränkt sich die Bildbearbeitung auf das Freistellen des Motivs.
Bei Nachtbildern oder Fotos, die unter ungünstiger Beleuchtung entstanden sind, ist oft eine aufwändigere Bildbearbeitung erforderlich: Aufhellung, Schärfung und Änderung der Farb-Temperatur. Teilweise werden auch störende Bildelemente zwecks ästhetischerem Bildeindruck oder Reduzierung der Dateigröße überstempelt.
Im folgenden zeige ich ein Fotobearbeitungsbeispiel. Den abgelichteten Laufkäfer fand ich spätabends im Arbeitszimmer. Ich verfrachtete das Tier kurzzeitig in ein Gefäß und fotografierte es unter meiner Schreibtischlampe. Dies ist das Ergebnis:

Das obige Foto ist nicht nur unterblichtet und aufgrund der künstlichen Beleuchtung gelbstichig, der Käfer muss auch freigestellt werden, damit man etwas erkennt. Nach der Bildbearbeitung sieht es so aus:
Nun erkennt man, dass es sich um den Großen Kahnläufer (Calathus fuscipes) handelt.
Etwas aufwändiger gestaltet sich auch die Nachbearbeitung mikroskopischer Bilder. Hier genügt die bloße Freistellung des Motivs oft nicht. Auch werden manche Objekte "gestackt", d.h. aus mehreren Bildern zusammengesetzt. Dies ist aufgrund der sehr geringen Schärfetiefe bei starker Vergrößerung oft nötig. Bisher erledige ich dies ebenfalls mit Photoshop, manchmal aber auch mit dem kostenlosen Programm Picolay.
Hier ein Beispiel für die Nachbearbeitung eines mittelmäßig gelungenen mikroskopischen Fotoausschnitts:
Das Foto zeigt ein Wimpertier von ca. 50 µm Größe in 400facher Vergrößerung. Hier wurde aufgehellt, der Kontrast erhöht, der Farbton minimal verändert, scharf gezeichnet und der Hintergrund fleckenfrei gestempelt. Die Schatten wurden belassen. Auch Mikro-Fotos sollten nicht verfremdet werden. Die Bearbeitung dient neben der Optimierung des ästhetischen Eindrucks auch der besseren Erkennbarkeit des abgebildeten Objekts.
Zusätzliches für Geländegänge
Bin ich außerhalb des Gartens bzw. dessen direkt anschließendem Areal mit der Kamera unterwegs, nehme ich zusätzlich zur Fotoausrüstung meist auch noch folgendes mit:
- einen auf 55 mm Länge zugeschnittenen Mess-Streifen,
- ein verschließbares Behältnis mit Luftlöchern,
- eine Lupe,
- ein kleines Feldbuch für Notizen
- einen Bleistift plus Radiergummi und
- ein Taschenmesser zwecks Probenentnahme.
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Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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