Bei fast allen Säugetieren in unserem Garten und dessen Umgebung handelt es sich um Nager, von denen man die meisten nur zufällig oder aber - u.a. wegen der Jagdfreude unserer Katze Mini - tot entdeckt. Es handelt sich um folgende, bisher erkannte Arten:
- Maulwurf (Talpa europaea)
- Waldspitzmaus (Sorex araneus)
- Zwergspitzmaus (Sorex minutus)
- Hausspitzmaus (Crocidura russula)
- Waldmaus (Apodemus sylvaticus)
- Feldmaus (Microtus arvalis)
Hier eine lebende Maus, die es sich ausgerechnet im Hohlraum zwischen den Katzenklappen gemütlich gemacht hatte:
Eventuell ist dies eine junge Schermaus (Arvicola terrestris) oder eine Feldmaus (Microtus arvalis)
Regelmäßige Besucher aus dem nahen Wald sind besonders während des Winterhalbjahrs der Rotfuchs (Vulpes vulpes), das Reh (Capreolus capreolus) und der Feldhase (Lepus europaeus).
Der etwa katzengroße Steinmarder (Martes foina) ist ein nachtaktiver Jäger (Kleinsäuger, Vögel und Eier). Er frisst aber auch Insekten, Weichtiere und Früchte.

Unser frecher und mitunter sehr lautstarker Marder (Martes foina)
Statt dem bekannten Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) mit seinen typischen Haarbüscheln an den Ohren, lebt bei uns das Grauhörnchen (Sciurus carolensis). Dieses ist graubraun bis fast schwarz, hat keine Haarbüschel an den Ohren und ist viel größer. Ursprünglich stammt das Grauhörnchen aus Nordamerika. Eingeführt wurde es auf den britischen Inseln und in Italien. Unsere Tiere sind vermutlich aus Italien zugewandert.

Grauhörnchen (Sciurus carolensis)