Zier- und Jochalgen
Zier- und Jochalgen (Zygnematophyceae) sind ausschließlich Süßwasser-
bewohner. Man unterscheidet einzellige Zieralgen und die fadenbildenden Jochalgen. Zieralgen bestehen in der Regel aus zwei symmetrisch geformten Halbzellen, zwischen denen sich im Zentrum einer Plasmabrücke (Isthmus) der Zellkern befindet. Aufgrund der symmetrischen Form sind diese Algen ausgesprochen attraktiv. Viele Zieralgen sind ausgesprochene Spezialisten, die sich nur unter bestimmten Voraussetzungen entwickeln können. Die Bestimmungen erfolgten fast ausschließlich durch Rupert Lenzenweger. ![]() Mondsichel (Closterium moniliferum) ![]() Ähnlich, aber mit um 600 µm viel größer ist die Große Mondalge (Closterium ehrenbergii). ![]() Die Größe der Säbelalge (Closterium acerosum) entspricht etwa jener der Mondsichel, doch ist diese meist gestreckter. ![]() Spindelalge (Closterium lineatum) ![]() Zieralge (Pleurotaenium trabecula) ![]() Cosmarium holmiense var. integrum ![]() Zieralge (Cosmarium ochthodes) ![]() Cosmarium obtusatum ![]() Cosmarium subcostatum ![]() Nieren-Zieralge (Cosmarium reniforme) ![]() Staurastrum alternans ![]() Staurastrum bieneanum ![]() Staurastrum dilatatum ![]() Staurastrum inflexum in Teilung ![]() Schraubenalge (Spirogyra sp.). Sie gehört zu den Faden-Jochalgen. ![]() Schraubenjochalge (Spirogyra sp.) in Kopulation mit Zygotenbildung ![]() Plattenalge (Meougeotia sp.) |
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