Home
Anliegen dieser Seite
Nachdenkenswert
Zu mir und meiner Familie
Das Pillerseetal
Der Garten
Tipps für den Naturgarten
Tiere im Garten
GALERIEN: Pflanzen
GALERIEN: Insekten, Spinnentiere und andere Gliederfüßer
Tier-Dokus
=> Schlupf der Frühen Adonislibelle
=> Entwicklung des Baumweißlings
=> Braunauge: von der Raupe zum Falter
=> Schlupf des Vierflecks
=> Parasitierte Raupe
=> Der Katzenbandwurm
=> Wanderung des Distelfalters
=> Der Asiatische Marienkäfer
=> Schlupf von Naupliuslarven
=> Schlupf zweier Bärtierchen
=> Schlupf eines Rädertiers
=> Vom Laich zum Frosch, Teil 1
=> Vom Laich zum Frosch, Teil 2
=> Vom Laich zum Frosch, Teil 3
=> Vom Laich zum Frosch, Teil 4
=> Der Gelbringfalter
=> Raupen und Afterraupen
=> Ungewöhnliches Bienenhotel
=> Waldameise
Falteraufzucht
Mikrokosmos
Danksagung
Fotoausrüstung und Fotobearbeitung
Literatur
Links
Impressum
 

Parasitierte Raupe



Ab 15.06.2008 beobachte ich an der Hauswand eine Raupe, die tagelang hin- und herwandert. Sie wirkt, als suche sie nach einem Verpuppungsort.



Am 20.06. sehe ich an der Raupe plötzlich kleine grüne Gebilde:



Am 21.06. sieht es wie folgt aus:



Die Raupe ist parasitiert. Sie wird sterben, sobald sich die Parasiten eigenständig weiterentwickeln können.

Am nächsten Tag (22.06.) lebt die Raupe immer noch, sie rührt sich aber kaum mehr. Ich habe keine Ahnung, was sich da entwickelt:



Wieder einen Tag später sieht es wie folgt aus. Die Raupe ist inzwischen tot.



Am Morgen des 24.06. finde ich die sich verpuppenden Parasiten vor:



Am Nachmittag desselben Tages bietet sich folgendes Bild:




Das erste Tier schlüpft am 07.07.2008: Es ist ein ca. 3 mm großes Wespenweibchen (Sympiesis sp.) der Familie Eulophidae (Erzwespen).

Der 9. Juli ist großer Schlupftag, wobei die schlüpfenden Damen bei weitem in der Überzahl sind. Auf dem folgenden Foto ein gerade schlüpfendes Weibchen:



Wenig später:



Und hier ein geschlüpftes Männchen:



Die frisch geschlüpften Männchen sausen ständig um die verbliebenen Puppen herum. Schlüpft ein Weibchen, wird dieses sehr schnell nach dem Schlupf begattet.



 
Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen. (Johann Wolfgang von Goethe)
 
Counter