Der Gartenteich
Der Anfang Der Humus ist abgetragen, hinten sind die gröberen Steine angehäuft. Kurz und gut: Als mir das Loch tief (ca 80 cm) und breit genug erschien, wurde es zunächst mit Feinmaterial aus Bachbetten der Umgebung versehen und schließlich mit Teichfolie ausgelegt. Dies wurde nicht professionell gehandhabt, u.a. deshalb, weil ich ja gerade wollte, dass das Wasser auch in die direkt angrenzende Bereiche sickert. Anschließend wurden die Folienränder mit dem nebenan gelagerten Schotter und danach mit den ausgestochenen Pflanzen inkl. der mehr oder weniger dünnen Humusschicht bedeckt. Der Teichgrund wurde mit Steinen unterschiedlicher Größe ausgelegt, der Rand des Teichs mit größeren Blöcken, die wir uns aus den umliegenden Bachbetten holten. Bei allen Steinen achteten wir darauf, dass sie keine spitzen Kanten aufweisen. Ebenso gab ich eimerweise Feinmaterial aus diversen Bächen und natürlichen Kleingewässern der Umgebung hinzu. Schließlich wurde per Gartenschlauch Leitungswasser in den Teich gegeben. Eine 10-l-Gießkanne voll Wasser holten wir uns zwecks Erstbelebung aus dem nahen Pillersee. Nachdem wir Wasser vom Pillersee hinzugegeben hatten, wurde das Wasser für einige Stunden sehr trübe. An den Teich wurde außer einer Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris), die anderswo im Garten wuchs, Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata), Wasser-Minze (Mentha aquatica) und Gräsern nichts eingepflanzt, sondern nur ausgesät. Inzwischen wachsen am und im Teich u.a.: Brunnenkresse (Nasturtium officinale), Brennender Hahnenfuß (Ranunculus flammula), Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Bach-Nelkenwurz (Geum rivale), Schilfrohr (Phragmites australis), Wasserdost (Eupatorium cannabinum) sowie diverse Binsen und Seggen. Mit letzteren stehe ich bestimmungsmäßig allerdings noch arg auf Kriegsfuß.
Der Teich im Sommer 2007 |
|