Blaualgen
Da Blaualgen (Cyanobacteria) keinen echten Zellkern besitzen, ähneln sie eher den Bakterien als den höheren Algen. Wie die Bakterien gehören sie zu den Prokaryonten, d.h. Organismen ohne echten Zellkern. Blaualgen können aus einzelnen, oft koloniebildenden Zellen bestehen oder bilden Fäden. Sie sind grundsätzlich unbegeißelt, wobei fadenbildende Formen oft zu kriechenden Bewegungen in der Lage sind (s.u.). Die meisten Arten besiedeln Süßwasser.
![]() Unbestimmte Blaualge aus einer Moosprobe. ![]() Schwingalge (Oscillatoria sp. mit ca. 15 µm breite Zellen) aus dem Gartenteich ![]() Schwingalge (Oscillatoria sp.) aus dem Teich. ![]() Nicht näher bestimmte Schwingalge (Oscillatoria sp.) aus dem Teich Die Bezeichnung "Schwingalge" rührt daher, dass diese Algen gleitende und schwingende Bewegungen ausführen können. ![]() Tafelblaualge (Merismopedia elegans) aus dem Gartenteich ![]() Eingeschnürte Ringelalge (Komvophoron constrictum) aus dem Teich ![]() Korkenzieheralge (Spirulina sp.) aus dem Teich. ![]() Netzblaualge (Microcystis aeruginosa) aus dem Teich ![]() Zitteralge (Nostoc paludosum, det. Martin Kreutz) aus dem Teich ![]() Kugelblaualge (Chroococcus sp.) aus dem Teich ![]() Kugel-Blaualge (Chroococcus turgidus) ![]() Herzzellen-Schwebekugel (Gomphosphaeria apononia) |
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